Bad Teinach – Info (Wikipedia)

Bad Teinach-Zavelstein ist ein Luftkurort mit rund 3.000 Einwohnern im Landkreis Calw, etwa neun Kilometer von der Kreisstadt Calw entfernt.

Geographie:
Bad Teinach-Zavelstein liegt im Teinachtal im Nordschwarzwald. Die Stadtteile Bad Teinach und Kentheim liegen im Tal, die anderen an den Hängen. Die Höhenlage der Stadt beträgt zwischen 391 und 650 Meter ü. NN.

Stadtgliederung
Die Stadt Bad Teinach-Zavelstein besteht aus den ehemaligen bis in die 1970er Jahre selbstständigen Städten und Gemeinden Bad Teinach, Emberg, Rötenbach, Schmieh, Sommenhardt und Zavelstein. Zur ehemaligen Gemeinde Bad Teinach gehört der Ort Bad Teinach. Zur ehemaligen Gemeinde Emberg gehören das Dorf Emberg und das Haus Wilhelmshöhe. Zur ehemaligen Gemeinde Rötenbach gehört das Dorf Rötenbach. Zur ehemaligen Gemeinde Schmieh gehören das Dorf Schmieh und der Ort Kollwanger Sägmühle. Zur ehemaligen Gemeinde Sommenhardt gehören das Dorf Sommenhardt, die Weiler Kentheim und Lützenhardt und die Häuser Teinachtal. Zur ehemaligen Stadt Zavelstein gehört die Stadt Zavelstein.[2]

Mineral-Therme in Bad Teinach
Das Heilbad Bad Teinach liegt auf 390–440 Meter u. NN im windgeschützten Tal der Teinach und ist von allen Seiten von Wald umgeben. Mit etwa 500 Einwohnern ist Bad Teinach das kleinste Heilbad Baden-Württembergs. Hier befindet sich auch die Mineralbrunnen AG, die das bekannteste deutsche Heilwasser aus der Hirschquelle befördert.

Emberg
Der Ortsteil Emberg ist mit 620 Meter ü. NN auf der Hochfläche direkt über dem Teinachtal gelegen.
Kentheim
Kentheim ist mit 340 Meter ü. NN der am tiefsten gelegene Stadtteil von Bad Teinach-Zavelstein. Im Nagoldtal zu finden, beherbergt Kentheim mit der St. Candiduskirche eine der ältesten Kirchen in Süddeutschland.

Rötenbach
Auf 610 Meter ü. NN liegt Rötenbach inmitten eines Hochtals, am Ursprung des gleichnamigen Gewässers, welches den Ortsteil von Nord nach Süd durchfließt und schließlich in der Teinach mündet. Die Rötenbach, sowie die Teinach sind vor allem wegen ihrer Forellen bekannt.

Schmieh
Mit 630 Meter ü. NN ist Schmieh der am höchsten gelegene und gleichzeitig der kleinste Stadtteil. Als ehemalige Rodungsinsel auf einer Hochfläche ist Schmieh nun von tiefen Wäldern umgeben.

Sommenhardt
Auf 570 Meter ü. NN gelegen, bildet Sommenhardt mit etwa 850 Einwohnern den größten Stadtteil. Der staatlich anerkannte Erholungsort Sommenhardt und sein Filialort Lützenhardt sind durch die Landwirtschaft geprägt.

Zavelstein
Seit 1985 Luftkurort, liegt Zavelstein mit seinen etwa 700 Einwohnern auf 560 Meter ü. NN an einer leicht nach Süden geneigten Hochebene. Durch die Geschichte geprägt, finden sich hier die Burgruine Zavelstein sowie das denkmalgeschützte „Städtle“. Umgeben von Krokuswiesen wird Zavelstein Mitte März zu einem Tourismuszentrum in Bad Teinach-Zavelstein.

Geschichte

Bad Teinach
Die älteste urkundliche Erwähnung der Siedlung Teinach geht auf das Jahr 1472 zurück. Im Jahr 1710 ließ Herzog Eberhard Ludwig ein Palais als Sommerresidenz errichten. Im 17. Jahrhundert und 18. Jahrhundert wurde Teinach zum Lieblingsbad württembergischer Herzöge. So kam im Jahr 1770 Herzog Carl Eugen mit 326 Personen um die Heilquellen zu besuchen.
Im Jahr 1835 wurde Teinach königliches Bad. In den folgenden Jahren ließ König Wilhelm I. nach Plänen Friedrich von Thourets Badehaus, Trinkhalle und das Badhotel errichten, welche bis zum heutigen Tag das Kurzentrum prägen. 1864 kaufte Carl Hoffmann das Bad vom württembergischen Staat

Zavelstein
Um das Jahr 1200 wurde die Zavelsteiner Stauferburg erbaut. Der erste sicher belegte Herr der Burg ist Richelin, Ritter von Zavelstein im Jahr 1280. 1367 fand Graf Eberhardt II Zuflucht in der Burg und gewährte Zavelstein als Dank die Stadtrechte. Anfang der 17. Jahrhunderts baute der Burgherr Benjamin Buwinghausen zu einem Spätrenaissanceschlößchen um. 1692 fielen französische Truppen in die Stadt ein und zerstörten sie. Bis heute ist die Burgruine mit ihrem 28 Meter hohen Turm ein Zeichen dafür. Vor 1806 hatte Zavelstein Sitz und Stimme im württembergischen Landtag und war bis zur Gemeindereform 1975 die kleinste Stadt Baden-Württembergs, zeitweise ganz Deutschlands.

Sommenhardt
Die von Stammheim ausgehende Gründung des Stadtteils Sommenhardt, in seiner ältesten Schreibweise auch „Summenhardt“ ist auf die Zeit vor Karl des Großen zurückzuführen. In der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts fielen Sommenhardt und sein Filialort Lützenhardt unter die Herrschaft des Klosters Reichenau. Im Jahr 1075 übereignete Graf Adelbert II. von Calw Sommenhardt dem Hirsauer Aureliuskloster. Obwohl der kirchliche Verwaltungsstab Ende des 15. Jahrhunderts der Pfarrei Zavelstein zugeordnet wurde, blieb die politische Einheit Sommenhardts bis 1975 bestehen.

Kentheim
Kentheim verdankt seine Entstehung dem Bau der St. Candiduskirche, ausgelegt als Saalkirche, kurz vor dem Jahr 1000 auf Veranlassung des Klosters Reichenbach. 1075 werden Kentheim, Sommenhardt und andere Weiler an das Hirsauer Kloster übergeben. Im Jahr 1200 wird die St. Candiduskirche zur Pfarrkirche umgebaut. Nach verheerenden Hochwassern, die Kirche und Friedhof überfluteten, mussten 1999 die Fresken der Kirche restauriert werden.

Emberg, Rötenbach und Schmieh
Zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert wurden die Waldhufendörfer Emberg, Rötenbach und Schmieh während einer systematischen Besiedlungsaktion der Calwer Grafen angelegt. Im 15. Jahrhundert wurden sie der Verwaltung Zavelsteins unterstellt und fließen in dessen Geschichte ein.
Räumliche Entwicklung des Stadtgebietes [Bearbeiten]
Am 1. Januar 1975 wurden das Heilbad Bad Teinach, die Stadt Zavelstein mit dem Erholungsort Sommenhardt und den Gemeinden Rötenbach, Emberg, Schmieh und Kentheim zur Stadt Bad Teinach-Zavelstein vereinigt. Seit 1985 ist Bad Teinach-Zavelstein als Luftkurort ausgezeichnet.

Quelle: www.wikipedia.detop 10 binary option tradersopteck trading platformказино вулкан без регистрации

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